Wenn Ihr Hund
  –  „Ganzjahres-Haarausfall“ oder schuppiges, glanzloses Fell hat
  –  an Durchfall oder Verstopfung leidet
  –  eine Allergie, eine Nahrungsunverträglichkeit oder Gewichtsprobleme hat, oder
  –  Ihre Fellnase trächtig ist oder bereits Welpen hat
dann kann ich Ihnen sicher Tipps geben und Sie ggfs. unterstützen.


Inwieweit ist artgerechte Enährung für Sie ein Begriff?

Würden Sie z. B. ein Huhn mit Fleisch füttern wollen oder einem Löwen „artgerechtes Futter“ in Form von Müsli oder Brot anbieten wollen? Würden Sie ein Rind mit Hühnerfleisch in Gelee füttern oder einem Meerschweinchen eine Scheibe Lyoner in den Napf packen?
Nein?

Unumstritten ist mittlerweile, dass unser heutiger Haushund vom Wolf abstammt und damit als Fleischfresser/Beutefresser gilt.

Ein Beutetier besteht zu ca. 74% aus Feuchtigkeit (Wasser, Blut, Säfte), ca. 14% aus Protein (Eiweiß), ca. 5% aus Fett, ca. 4% aus Mineralien (Rohasche) und zu ca. 3% aus Ballaststoffen (Rohfaser).


Die Mehrzahl der heute auf dem Markt angebotenen Futtermittel sieht jedoch annähernd so oder so ähnlich aus:

Handelsübliches Trockenfutter z. B. besteht meist aus:
33% Eiweiß, 15% Fett, 5% Rohasche, 2% Rohfaser, die Feuchtigkeit muss erst ab 14% angegeben werden (üblich sind 9–10% im Trockenfutter), sonstige Zusätze, Antioxidantien, ...

Handelsübliches Nassfutter beinhalten meist:
80% Feuchte, 13% Eiweiß, 3% Fett, 2% Rohasche, 0,5% Rohfaser, Zucker, sonstige (vitaminträchtige) Zusätze.

Ist es Fleisch oder sind es Nebenerzeugnisse? Wieviel Kohlenhydrate enthält das Futter? Welches Tier ist mit welcher Prozentzahl angegeben? 4% Rind? Welche Teile vom Rind? Hufe, Ohren, Fell, Leber, Hoden oder vielleicht doch Muskelfleisch? Warum steht das gute Muskelfleisch dann nicht drauf, wenn schon ganze 4% davon drin sind?
Und woraus besteht der Rest? Die Dose enthält ja schliesslich mehr als 4% ...

Wenn man sich einmal überlegt, dass das komplette Verdauungssystem von Hunden auf Fleisch (Reißzähne, kurzer Darm, ...) und nur bedingt auf Kohlenhydrate ausgelegt ist, kann die derzeit angebotene Nahrung nicht gesund sein.

Auch war ich noch nie bei einem Metzger, der mir zum gekauften Fleisch eine kleine Tüte Pulver dazugepackt hat mit den Worten: „Das sind die Vitamine, die noch in das Fleisch rein müssen.“.

Warum aber müssen solche Zusätze in das Futter unserer tierischen Freunde? Ist das Fleisch vielleicht doch nicht mehr so frisch? Ist das überhaupt Fleisch? Wird es damit konserviert und wenn ja, warum? Haben Sie vielleicht Hundefutter länger als wenige Monate in Aufbewahrung?

Schauen Sie sich bitte einmal die Liste der Zusatzstoffe auf der Packung an und hinterfragen Sie diese.
Vitamine? Antioxidanzien? EG-Zusatzstoffe? Natriumselenit? Braucht ihr Hund das zum gesunden Altwerden?

Wir Menschen übrigens auch nicht.    ;-)