Ein chinesisches Sprichwort sagt:

 Eine Krankheit hat viele Väter, die Mutter ist immer die Ernährung.

Wer heute keine Zeit für die Gesundheit seines Lieblings hat,
braucht später mehr Zeit für die Krankheiten seines Tieres.

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Hier ein offener Brief an die Tierärzte, den ich durch Zufall gefunden habe und sehr aussagekräftig finde.
Lesen lohnt sich wirklich!!!

 

Wenn Ihr Hund
  –  „Ganzjahres-Haarausfall“ oder schuppiges, glanzloses Fell hat
  –  an Durchfall oder Verstopfung leidet
  –  eine Allergie, eine Nahrungsunverträglichkeit oder Gewichtsprobleme hat, oder
  –  Ihre Fellnase trächtig ist oder bereits Welpen hat
dann kann ich Ihnen sicher Tipps geben und Sie ggfs. unterstützen.


Inwieweit ist artgerechte Enährung für Sie ein Begriff?

Würden Sie z. B. ein Huhn mit Fleisch füttern wollen oder einem Löwen „artgerechtes Futter“ in Form von Müsli oder Brot anbieten wollen? Würden Sie ein Rind mit Hühnerfleisch in Gelee füttern oder einem Meerschweinchen eine Scheibe Lyoner in den Napf packen?
Nein?

Unumstritten ist mittlerweile, dass unser heutiger Haushund vom Wolf abstammt und damit als Fleischfresser/Beutefresser gilt.

Ein Beutetier besteht zu ca. 74% aus Feuchtigkeit (Wasser, Blut, Säfte), ca. 14% aus Protein (Eiweiß), ca. 5% aus Fett, ca. 4% aus Mineralien (Rohasche) und zu ca. 3% aus Ballaststoffen (Rohfaser).

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Unsere heutige Hauskatze gehört zur Familie der Katzenartigen oder auch Felidae.  Davon gibt es genau 41 Arten. Alle sind Raubtiere und haben ein nahezu identisches Gebiß, welches einem hochentwickelten Vielzweckwerkzeug ähnelt.

Die kleinen Schneidezähne liegen oben und unten in einer geraden Reihe. Mit ihnen erfasst die Katze größere, unhandliche Fleischstücke, die sie mit einer oder beiden Pfoten am Boden festhält, und reißt sie durch Hochziehen des Kopfes ab. Auch beim Abnagen von Fleischresten am Knochen sind die Schneidezähne, sowie die Zunge, beteiligt.

Die Eckzähne oder auch Fangzähne braucht die Katze zum Fassen und Töten der Beute. Am Unterkiefer sind sie kürzer und stärker gebogen als oben. Sie haken sich im Opfer fest, während sich die säbelförmigen Eckzähne des Oberkiefers in den Körper der Beute bohren.

Die 3-4 Backenzähne sind in verschiedenen Formen und Größen an ihre jeweiligen Aufgaben angepasst. Sie sind alle seitlich zusammengedrückt und deswegen mehr zum Abschneiden einzelner Bissen als zum Kauen geeignet. Der erste obere Praemolar, verhindert das Wegrutschen von Fleischstücken. Der letzte (2. bzw. 3.) obere Praemolar ist der kräftigste und heißt Reißzahn. Zusammen mit dem einen Molar des Unterkiefers (der auch ein Reißzahn ist) bildet er eine Art Brechschere, deren V-förmig gezackte Spitzen genau ineinanderpassen.

Das Katzengebiss ist also in hohem Maße an Fleischnahrung angepasst. Im Gegensatz zu anderen Raubtierfamilien, essen sämtliche Katzen bevorzugt das frische Fleisch selbstgetöteter Tiere. Die geringe Menge pflanzlicher Nahrung, die Katzen etwa zusammen mit dem Verdauungstrakt der Beute oder auch in Form von jungen Gräserspitzen aufnehmen, ist zwar ernährungsphysiologisch wichtig, jedoch als Anteil der Nahrungsmenge vernachlässigbar.

Der Darm eines Fleischfressers ist kurz, da Fleisch nahrhafter und leichter aufschließbar ist als Gras, Früchte oder Blätter. Katzen haben den kürzesten Darm. Maximal 1-3 mal ihre eigene Körperlänge. Im Gegensatz dazu haben Gemischtköstler, wie der Mensch , einen Darm mit ca. 5 mal der eignen Körperlänge und reine Pflanzenfresser, wie das Pferd, das Rind oder das Schaf, einen Darm, der zwischen 10-23 mal der eigenen Körperlänge entspricht


Katzen leiden immer häufiger an Verdauungsproblemen, Nieren- und Blasenerkrankungen, schlechtem Fell und Hautproblemen. Es gibt heute viel mehr Tierärzte als vor der Einführung von Industriefutter in den 60er Jahren. Ist das Zufall?

Ab einem Alter von sieben Jahren werden Katzen schon Senioren genannt und sollen Rentnerfutter fressen?
Ehrlich, in der Natur habe ich noch keine einzige Maus mit dem Aufdruck „Ich bin für Katzen ab sieben Jahre geeignet“ oder "Mich dürfen nur kastrierte Katzen fressen. Habe zuviel Fett" gesehen.

 

Kaninchen und Meerschweinchen sind gesellige Tiere und ausschließlich Pflanzenfresser.
Ihr Verdauungstrakt ist auf ständiges Fressen ausgelegt. Die Nahrungspassage erfolgt durch „Nachschieben“, da diese Nager keine Darmperestaltik besitzen. Die Passage des Nahrungsbreis kann 4–5 Tage dauern.
Und bedenken Sie: Kaninchen und Meerschweinchen können nicht Erbrechen!
Die Zähne sind nachwachsend und müssen sich ständig abnutzen. Daher sollte immer etwas Rohfaser im Stall sein.
In der Natur fressen Kaninchen und Meerschweinchen bis zu 80 Mal am Tag kleine Portionen.

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